Projekte
AKW-Reportage
Eine journalistische Recherche über Atomkraft, Verantwortung und Erinnerung
Atomkraft ist in der Schweiz kein abgeschlossenes Kapitel. Sie ist Teil der Energiegeschichte, der politischen Gegenwart und der langfristigen Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. Gleichzeitig verschwindet das Thema oft aus der öffentlichen Aufmerksamkeit – obwohl Fragen von Sicherheit, Entsorgung, Kosten, Risiken und gesellschaftlicher Erinnerung ungelöst bleiben.
Das RESET Forum entwickelt eine mehrteilige journalistische Reportage, die Atomkraft nicht als Schlagwort behandelt, sondern als gesellschaftliches System: technisch, politisch, historisch und kulturell.
Im Zentrum stehen Stimmen, die selten gemeinsam gehört werden: Fachleute, Zeitzeug:innen, ehemalige Mitarbeitende, Kritiker:innen, Befürworter:innen, Anwohner:innen – sowie Dokumente und Archivmaterial, das die Geschichte und die Brüche sichtbar macht.
Leitfragen
- – Was bleibt von der Atomära – technisch, politisch, gesellschaftlich?
- – Wie wird über Risiken, Kosten und Verantwortung gesprochen – und wie nicht?
- – Welche Narrative prägen die öffentliche Erinnerung?
- – Was bedeutet „Entsorgung“ in Zeitdimensionen, die weit über politische Zyklen hinausgehen?
- – Wie verändert sich die Debatte im Kontext von Klimakrise und Energiepolitik?
Formate
Das Projekt ist als Dossier geplant und kann je nach Förderung in mehreren Ebenen publiziert werden:
- – Text-Reportagen / Essays / Interviews (über Resetter)
- – Audio-Reportagen / Podcastfolgen (dokumentarisch, mit O-Tönen)
- – Begleitmaterial (Quellen, Links, Zeitleisten, Archivdokumente)
Arbeitsweise
Die Recherche basiert auf journalistischer Quellenarbeit, Gesprächen, Vor-Ort-Recherche und – wo möglich – der Einbindung von Archivmaterial. Das Projekt setzt bewusst auf eine dokumentarische Erzählweise, die Komplexität sichtbar macht, statt Positionen zu polarisieren.
Ziel
Ziel ist eine journalistische Arbeit, die nicht nur informiert, sondern Orientierung schafft: als Beitrag zu einer Öffentlichkeit, die zentrale Zukunftsfragen nicht verdrängt, sondern differenziert diskutiert.
Förderung
Die Umsetzung ist als gefördertes Projekt geplant. Fördermittel ermöglichen Recherchezeit, Reisen, Interviewarbeit, Rechte/Archivzugänge sowie Produktion und Publikation.

